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Letzte Anlässe

Zu Land und zu Wasser

Passend zum Jahresthema 2017 «Zu Land und zu Wasser» haben wir vielfältige Aktivitäten organisiert. Im ersten Halbjahr fanden vor allem Nachmittagsausflüge aufs Land statt.

Im Februar besuchte eine kleine Gruppe das Burgmuseum Zug. Die verwinkelte und kleinräumige Burg bietet verschiedene Einblicke in das Leben der Zugerinnen und Zuger in den letzten fünfhundert Jahren. Besonders eindrücklich ist das grosse Panorama der mittelalterlichen Stadt.
An einem schönen Maitag besuchten wir die Aumüli in Stallikon. Diese ist die letzte erhaltene Mühle mit Wasserrecht, Wasserrad, Mühlestuhl und Säge. Auf Initiative von Fredi Hofmannn, pensionierter Müller, wurde 1998 die Stiftung Aumüli gegründet. In langjähriger Arbeit wurden die verschiedenen Anlagen restauriert, so dass die Mühle heute wieder funktionsfähig ist. Die einzelnen Mahlstationen, zum Beispiel wie die Spreu vom Weizen getrennt wird oder die Triage, erklärte uns Fredi Hofmann auf der lehrreichen Führung.

Die Mühle mahlt heute wieder auf traditionelle Weise Korn, angetrieben durch reine Wasserkraft. Gemahlt wird ausschliesslich biologisch angebautes Getreide, vorwiegend Dinkel, sowie etwas Emmer, Roggen und Weizen. Nach dem Rückblick auf ein altes Gewerbe servierte uns die Familie Hofmann Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Idyllisch gelegen: die Aumüli

Holunderblüten für Ricola
Im Juni besuchten wir den Biohof Margel.in Knonau. Bewirtschaftet wird der Hof von der Familie Frei. Im Margel stehen etwas mehr als 200 Hochstammobstbäume mit gut 100 alten und seltenen Sorten. Diese jungen Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Zwetschgenbäume sind Teil des nationalen Sortenerhaltungsprogramms. Die Obstsammlung steht unter dem Patronat von ProSpecieRara, einer Organisation welche sich um den Erhalt von alten und raren Kulturpflanzen und Nutztieren kümmert.
Eine weitere Besonderheit sind die rund 600 Holundersträucher. Im Mai und Juni werden die Holunderblüten von Hand geerntet, in der hofeigenen Trocknungsanlage schonend getrocknet und dann an die Firma Ricola geliefert. Dort entstehen Holunderblüten-Bonbons und andere „Zältli“ mit Holunderblüten. Anschliessend an den Rundgang trafen wir uns im gemütlichen Stallkafi zu Kaffee und Kuchen.

Nachdem im ersten Halbjahr Ausflüge aufs Land auf dem Programm standen, geht es in den nächsten Monaten auf das Wasser. Nebst der beliebten Zugerseeschifffahrt und einer Abendrundfahrt auf dem Hallwilersee führt uns im September der Tagesausflug nach Basel und auf den Rhein. Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Von Basel bis Schweizerhalle: Schifffahrt auf dem Rhein

 

Von Elefanten und den Hochzeitsschuhen von Queen Elizabeth

„Einheimische und Exotisches“ heisst das Jahresthema 2016 beim Frauenverein Obfelden. Der gelungene Mix von Veranstaltungen kommt bei den Vereinsmitgliedern gut an.

Im Januar nahm ein kleines Grüppchen teil an der traditionellen Winterwanderung. Diesmal ging es entlang der Reuss bis nach Bremgarten. Im „Café Spatz“ in Bremgarten gab es bei Kaffee und Gipfeli ein Wiedersehen mit Barbara Kammermann, unserem ehemaligen Vorstandsmitglied.

Exotisch wurde es dann bei dem Besuch der Villa Patumbah in Zürich-Riesbach. Das herrschaftliche Anwesen mit dem prachtvollen Park ist ein richtiger Geheimtip. Die Villa wurde 1885 von Carl Fürchtegott Grob erbaut. Dank seinem Erfolg als Tabakpflanzer auf Sumatra setze er sich mit der Prunkvilla selber ein Denkmal. „Patumbah“ war auch der Name seiner Plantage auf Sumatra. Die Villa vereinigt verschiedene Stilelement der Gotik, der Renaissance, des Rokoko. Beeindruckend sind die kunstvollen Intarsien und die farbenfrohen fernöstlichen Decken- und Wandmalereien. Von 2010 bis 2013 wurde die Villa – die zwischenzeitlich als Altersheim diente - sorgfältig restauriert. Heute befinden sich die Büros des Heimatschutz-Zentrums in der Villa.

Einheimisch wurde es dann wieder beim Vogelstimmen lauschen an der Reuss. René Périsset und Regina zeigten den Frühaufsteherinnen auch diesmal zahlreiche Exemplare unserer Vogelwelt, darunter seltene Arten, die uns normalerweise verborgen bleiben.

Zum Thema „Exotisch“ passte der Ausflug in den Kinderzoo Rapperswil. Alle, die länger nicht mehr dort gewesen waren, staunten über die neue Parkanlage. Denn der Zoo ist nicht nur eine beliebte Attraktion für Kinder, sondern bietet allen etwas. Letztes Jahr wurde der grosse Elefantenpark „Himmapan“ (6’500 m2) eingeweiht. Auf dem neuen Höhenweg kann man den Dickhäutern bei ihrem Treiben zusehen und dabei vergessen, dass man am Zürichsee weilt. An Tag unseres  Besuches war das vier Tage alte Giraffenmädchen ein beliebtes Fotosujet. Fast wie in Thailand fühlten wir uns in der Pan-Asia-Lodge, dem Restaurant. Das exotische Essen schmeckte allen ausgezeichnet.

Einblicke in leider vergangenes einheimischen Schaffen gab der Besuch im Bally-Schuhmuseum. In Schönenwerd SO, wo einst Qualitätsschuhe für die ganze Welt hergestellt wurden, erinnert nur noch das Museum an die glanzvollen Zeiten der Bally-Dynastien. In der einstigen Villa des Firmengründers Carl Franz Bally kann man die Geschichte des Schuhwerks über einen Zeitraum von mehr als 3000 Jahren verfolgen. Unter kundiger Führung bestaunten wir die vielen Exponate, seien es die Sandalen aus Palmenblätterstreifen eines unbekannten Ägypters, die Schuhminiaturen aus Porzellan oder die blattgoldverzierten Schühlein fürstlicher Damen. Die allergrösste Bewunderung galt den Hochzeitsschuhen von Queen Elizabeth. Gleich zwei Paare durfte Bally herstellen, ein Paar für den Tag und ein noch eleganteres für den Abend. Bei den ausgestellten Hochzeitsschuhen handelt es sich allerdings um Replikate. Nach der zweistündigen Führung trafen wir uns zu Kaffee und Kuchen im nahe gelegen Hotel Storchen.

Neben diesen vergnüglichen Ausflügen waren wir auch gemeinnützig aktiv. Am Wochenende vor dem Palmsonntag halfen zahlreiche Mitglieder beim Eierfärben mit. Die hübsch verzierten Eier, gekocht im Zwiebelsud, sind beim Verkauf zugunsten von „Terre des Hommes“ jeweils heiss begehrt. Dieses Jahr konnten wir Fr. 834.50 überweisen.

Als nächstes stehen die Nachmittagsrundfahrt auf dem Zugersee und der Jahresausflug ins Berner Oberland auf dem Programm.

Obschon unsere Aktivitäten geschätzt werden, wie uns die Frauen nach jedem Programmpunkt versichern, bleibt ein Wermutstropfen: Es ist seit Jahren praktisch unmöglich ein neues Vorstandsmitglied zu finden. Die fünf Frauen im Vorstand sind – mit einer Ausnahme – auch nicht mehr die Jüngsten, und uns fehlen junge Frauen als Neumitglieder! Auf diese Probleme machte die Präsidentin, Silvia Egli, an der Jahresversammlung aufmerksam.

Aus meiner eigener Erfahrung als Zuzügerin kann ich nur sagen: macht mit im Frauenverein! Denn an meinen früheren Wohnorten fühlte ich mich nie so schnell integriert und angenommen wie in Obfelden.

Marlise Schori

 

Wetterglück auf dem Jahresausflug

In diesem verregneten Sommer war dem Tagesausflug des Gemeinnützigen Frauenvereins ins Berner Oberland Wetterglück beschieden. Es fiel kein einziger Tropfen Regen, und sogar die Sonne strahlte zeitweise vom Himmel.

Entsprechend gut war die Stimmung unter den 22 Obfelderinnen, die sich am 19. August kurz nach 7 Uhr auf die Reise begaben. Nach einer eineinhalbstündigen Bahnfahrt ab Zürich trafen wir in Thun ein. Die eine Hälfte gut gestärkt mit Kaffee und Gipfeli im Zug, die andere Hälfte allerdings mit leerem Magen,  weil die Kaffeemaschine wegen dem Ansturm den Geist aufgegeben hatte.

In Thun wechselten wir auf das Schiff nach Oberhofen. Das imposante Schloss mit den malerischen Seetürmchen liegt inmitten eines englischen Landschaftsgarten direkt am Thunersee. In einer einstündigen Führung erfuhren wir viel Wissenswertes zur wechselvollen Geschichte des Schlosses und deren Besitzer. Ursprünglich als Burg gebaut, diente das Gebäude als Landvogteisitz, gelangte dann in den Besitz der neuenburgisch-preussischen Grafen von Pourtalès und 1940 in den Besitz eines amerikanischen Rechtsanwaltes. Während rund 50 Jahren war das Schloss eine Filiale des Historischen Museums Bern. Heute ist das Schloss im Besitz einer privatrechtlichen Stiftung.

In den Räumlichkeiten wird die bernische Wohnkultur vom 16. bis zum 19. Jahrhundert  gezeigt. Grosse Räume mit reich verzierten Decken und getäferten Wänden zeugen vom damaligen gesellschaftlichen Leben. Auf dem Rundgang genossen wir immer wieder die herrliche Aussicht auf den See und die Berge.

Nach dem Rückblick in vergangene Zeiten, versprach uns die kompetente Führerin „einen Ausflug in den Orient“. Nach anstrengendem Treppensteigen bis hoch oben in den Turm dann die Überraschung: Ein grosser, bunt geschmückter orientalischer Rauchsalon wie man ihn aus Filmen kennt. Erbauen lassen hatte diesen einer der früheren Besitzer, der als Botschafter in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul,  amtete. Die Schnitzereien an den Wänden sind nach Originalvorlagen von Brienzer Schnitzern gemacht worden.

Das feine Mittagessen genossen wir ein paar Schritte weiter im Restaurant „Ländte“. Während ein Teil unserer Gruppe anschliessend das Schiff nach Thun bestieg, spazierten die anderen im wunderschönen englischen Park mit farbenprächtigen Blumeninseln.

Zurück in Thun verblieb ausreichend Zeit zum Spazieren in der malerischen Altstadt, zum „Käffele“ oder „Lädele“. Alle waren restlos begeistert vom „Inseli“, dem Stadtzentrum, das von beiden Seiten von der Aare umflossen wird.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Präsidentin, Silvia Egli, die den Ausflug organisiert hat.

Marlise Schori

   
 

 

110. Jahresversammlung vom 23. April 2012, 14 Uhr, im kath. Chilehuus, Bachstrasse, Obfelden

Die Präsidentin, Silvia Egli, begrüsst die zahlreich erschienen Mitglieder zur 110. Jahresversammlung. Gemäss Präsenzliste sind 52 Mitglieder und 4 Gäste anwesend.

Entschuldigt haben sich: Maja Bodmer, Rosmarie Meier, Elsbeth Herrlig, Vreni Blaser, Martina Foster, Susanne Bitzer, Romy Fuentes, Elisabeth Dober, Erika Vollenweider, Marianne Schneebeli, Martha Moser, Annemarie Bär, Heidi Bühler, Marlise Flury, Ursi Murer.

 

Er animierte zum Mitsingen an der GV: Der fröhliche Appenzeller Jean-Luc Oberleitner

Traktanden: Der Vorstand schlägt unter Punkt 7 folgendes neues Traktandum vor:
Orientierung über die Anträge des Dachverbands SGF an die Sektionen und Durchführung von Konsultativabstimmungen.

  1. Protokoll
    Das Protokoll der 109. Jahresversammlung wurde den Einladungen beigelegt und wird von den Anwesenden einstimmig genehmigt.

  2. Jahresbericht
    Silvia Egli verliest den Jahresbericht. Unter dem Thema „Natur und Kultur“ fanden verschiedene Aktivitäten statt. Im März nahmen 23 Mitglieder an der Führung im Opernhaus Zürich teil und konnten einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein Höhepunkt folgte schon im April: Das Jubiläum „110 Jahre Frauenverein Obfelden“. Der Vorstand lud alle Mitglieder zu einem Nachtessen in den Singsaal „Chilefeld“ ein. Im Beisein von VertreterInnen des Gemeinderates, der reformierten Kirchgemeinde und des Katholischen Frauenvereins genossen alle den gemütlichen Abend. Im Mai lauschten wir den Vogelstimmen an der Reuss. René Périsset und seine Kollegin öffneten uns die Augen und Ohren für so manche Einzigartigkeit. Im Juni besichtigte eine kleine Schar die Höllgrotten in Baar.
    Der Tagesausflug führte uns nach Bern ins Bundeshaus. Auf der Zuschauertribüne verfolgten wir die Sitzung des Nationalrates, erfuhren auf der Führung viel Wissenswertes zur Geschichte des Bundeshauses und diskutierten angeregt mit der EVP-Nationalrätin Maja Ingold. Am Nachmittag führte uns der Altstadtbummel durch stille Gässchen, von Brunnen zu Brunnen und zum „Zytglogge“ mit dem berühmten Glockenspiel.
    Im Oktober organisierte Esther Intrass einen Weidenflechtkurs bei Simon Mathys in Affoltern. Die Kursteilnehmerinnen sind noch heute stolz auf ihre Werke. Im Dezember stimmte uns der beliebte Adventsbrunch auf Weihnachten ein.
    Traditionsgemäss fanden auch letztes Jahr die Winterwanderung und im Juli die Morgenwanderung um den Türlersee statt. Im August genossen rund 20 Mitglieder den SchiffszMorge auf dem Zugersee. Eine lange Tradition haben auch das Eierfärben und der Verkauf für „Terre des Hommes“, das Basteln der Geschenke für die Alleinstehenden, das Guetzli-Backen für das Gefängnis sowie das Kranzen. Bei allen gemeinnützigen Aktionen helfen viele Mitglieder jeweils tatkräftig mit.

  3. Jahresrechnung
    Susanne Stamm präsentiert die Jahresrechnung 2011. Diese schliesst mit einem Aufwand von Fr. 10'434.80 und einem Ertrag von Fr. 6'463.30 ab. Der Verlust beträgt
    Fr. 3’971.50, rund 400 Franken mehr als im Vorjahr. Der Grund dafür ist das Jubiläumsessen. Eine Spende von Fr. 1'000.- ging an die Pallative Care des Spitals Affoltern.
    Das Vereinsvermögen per 31.12.2011 beträgt Fr. 18'539.10.
    Die Revisorinnen haben die Rechnung geprüft und empfehlen der Versammlung die Annahme. Die Jahresrechnung 2011 wird einstimmig angenommen.

  4. Jahresbeitrag
    Der Jahresbeitrag 2012 beträgt Fr. 20.-

  5. Wahlen
    Als Revisorin wird Käthi Gut für zwei weitere Jahre bestätigt.
    Als neues Vorstandsmitglied konnte Susanne Bitzer gewonnen werden. Sie wird einstimmig gewählt.

  6. Mutationen
    Zwei langjährige Mitglieder sind letztes Jahr verstorben. Wir erheben uns im Gedenken an Elisabeth Brack und Lucia Meier.
    Austritt: Ursi Zundel wegen Wegzug.
    Eintritt: Leni Vollenweider
    Der FV Obfelden zählt rund 180 Mitglieder

  7. Orientierung über die Anträge des SGF Dachverbandes an die Sektionen an der GV vom 23. Mai und Durchführung von Konsultativabstimmungen
    An der GV des SGF kommen wichtige Weichenstellungen des Dachverbandes zur Abstimmung. Der FV Obfelden ist seit 1934 Sektionsmitglied des SGF. Silvia Egli und Marlise Schori werden an der GV teilnehmen.

    Die Präsidentin informiert in einem halbstündigen Referat über die Probleme und die Umbauprojekte des Dachverbandes. Da auch ein finanzielles Engagement und eine Beitragserhöhung zur Abstimmung gelangen, möchte der Vorstand die Meinung der Anwesenden einholen, um an der GV entsprechend abstimmen zu können.

    Es handelt sich um die zwei folgenden Traktanden:

    a) Masterplan für das Berufsbildungszentrum Niederlenz (BBZ).

    Rund 70 Jugendliche werden dort zu Gärtnern, Gartenarbeitern, Floristinnen und Bekleidungsgestalterinnen ausgebildet. Für mehrere der 7 Liegenschaften besteht ein dringender Sanierungsbedarf. Der Dachverband legt an der GV einen Masterplan in der Höhe von 7 Millionen Franken vor. Dieser kann nur als Gesamtpaket angenommen oder abgelehnt werden. Die Summe von 7 Millionen Franken soll von den 250 Sektionen des Dachverbandes aufgebracht werden, entweder durch Gönnerschaften oder durch zinslose Darlehen.
    Nach einer regen Diskussion  findet die Konsultativabstimmung statt: Der Masterplan wird einstimmig abgelehnt.
     
    b) Erhöhung des Mitgliederbeitrages 2013 an den SGF

    aa) Erhöhung des Beitrages an den SGF von bisher Fr. 2.50 auf Fr. 11.30 pro Person. Im Betrag von Fr. 11.30 wäre ein Abonnement für die Mitgliederzeitschrift „Ideelle“ inbegriffen. Silvia Egli macht darauf aufmerksam, dass der Vorstand für 2013 ebenfalls eine Erhöhung des Jahresbeitrages plant. Der Jahresbeitrag inkl. Abo „Ideelle“ würde somit für FV Obfelden Mitglieder ab 2013 Fr. 40.- betragen.

    bb) Erhöhung des Beitrages an den SGF von Fr. 2.50 auf Fr. 5.- . Der Jahresbeitrag für unsere Mitglieder würde somit ab 2013 Fr. 30.- betragen.

    In der Diskussion zeigt sich, dass die Anwesenden kein Interesse an einem  „Ideelle“-Abo haben oder sogar einen Austritt aus dem SGF in Betracht ziehen. Martha Fischer macht insbesondere auf die Vorteile unserer Mitgliedschaft im SGF aufmerksam, damit alle Frauenthemen in hohen Gremien unseres Landes durch den Dachverband vertreten werden, was auch unserem Verein und unseren Mitgliedern nützen kann.

    In der Konsultativabstimmung wird ein Jahresbeitrag inkl. „Ideelle“ einstimmig verworfen. Angenommen mit 2 Gegenstimmen wird der Vorschlag unter bb):
    Jahresbeitrag SGF Fr. 5.--.

    Silvia Egli dankt für die engagierten Voten. Sie weist darauf hin, dass wir an der GV 2013 definitiv über die Höhe des Jahresbeitrags für unseren Verein abstimmen werden.

  8. Anträge
    Es liegen keine Anträge seitens der Mitglieder vor.

  9. Verschiedenes
    - René Périsset von der Begleitgruppe Besuchsdient informiert über die positiven Erfahrungen mit dem Besuchsdienst. Er möchte die Anwesenden zum Mitmachen motivieren. Insbesondere weist er darauf hin, dass die Besucherinnen von Marie-Louise Burckhardt sehr gut betreut werden. Vor einem Ersteinsatz besuchen sie einen Einführungskurs, können gratis an Weiterbildungen teilnehmen und sich über ihre Erfahrungen an ERFA-Treffen austauschen.

    - Jolanda Sutter überbringt die Grüsse des Kath. Frauenvereins und macht auf dessen Jahresprogramm aufmerksam. An allen Anlässen sind unsere Mitglieder herzlich eingeladen. Der Verein wird 2012 durch ein 3-köpfiges Leitungsteam geführt, nachdem Rita Marfurt als Präsidentin zurückgetreten ist.

    - Uschi Schneebeli weist auf ihren Diavortrag über ihre Marokkoreise am 1. Juni 2012, 19.30 Uhr im Singsaal „Chilefeld“ hin.

    - René Périsset teilt mit, dass die Seniorenreise am 30. Mai 2012 stattfindet. Auf dem Programm steht eine Fahrt ins Blaue.

Silvia Egli dankt den Mitgliedern für das zahlreiche Erscheinen und den Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit.

Nach Kaffee und Kuchen vom Buffet führt uns Jean-Luc Oberleitner, ein fröhlicher Appenzeller, mit Musik, Gesang und Humor durch die 4-sprachige Schweiz.

 

Engagierte Frauen seit 110 Jahren

Unser Verein hatte im April 2011 Grund zum Feiern: Der gemeinnützige Frauenverein Obfelden besteht seit 110 Jahren. Mitglieder und Gäste erlebten einen stimmungsvollen Abend im Singsaal „Chilefeld“.

Mit einem „Summerjutz“ sorgte das „Chörli Beinwil“ schon beim Apéro für heitere Gesichter. Beim ausgezeichneten Nachtessen (Catering Uschi Schneebeli) wurde die Gelegenheit für Gespräche und Kontakte ausgiebig genutzt.

Viel Beifall ernte Präsidentin Silvia Egli mit ihrem Rückblick auf die Vereinsgeschichte. Mit dem Ziel, Kranke, Arme und Bedürftige zu unterstützen, wurde der Verein 1901 gegründet. Der Mitgliederbeitrag betrug damals einen Franken! Die Frauen trafen sich zum gemeinsamen Handarbeiten und verschenkten Pullover, Socken und Kleider an Bedürftige. Wöchnerinnen erhielten eine Babyaussteuer, ein Nachthemd und ein Leintuch. Während des ersten und zweiten Weltkrieges wurden Soldaten-Päckli versandt. Auch politisch war der Verein aktiv und engagierte sich schon früh für das Frauenstimmrecht, wovon die männlichen Dorfbewohner alles andere als begeistert waren.

„Gemeinnützigkeit ist auch heute noch ein wichtiger Teil unserer Arbeit“, betonte Silvia Egli. Jedes Jahr färben die Mitglieder Eier für „Terre des Hommes“, vor Weihnachten werden Geschenke für alleinstehende Dorfbewohner über 75 vorbereitet und Guetzli für die Insassen des Gefängnisses in Affoltern gebacken. Zudem spendet der Frauenverein regelmässig einen grosszügigen Betrag an eine soziale Organisation im Bezirk. Auch das Gesellige wird gepflegt mit Kursnachmittagen, Führungen und Ausflügen. Dieses Jahr stehen zum Beispiel der Besuch im Bundeshaus, eine Führung im Opernhaus Zürich und ein Weidenflechtkurs auf dem Programm.

Gut verankert im Dorf

Frans Luttikhuis, Präsident der reformierten Kirchenpflege, dankte für die gute Zusammenarbeit und wies auf ein weiteres, kleines Jubiläum hin: Seit zwanzig Jahren offeriert der Frauenverein einmal pro Monat den „Chilekafi“ nach dem Gottesdienst.

Den Dank der Gemeinde überbrachte Gemeindepräsident Thomas Ammann. Er erwähnte die gute Verankerung des Frauenvereins im Dorf. In seiner Eigenschaft als Sozialvorstand lobte er insbesondere das gemeinnützige Engagement. Auf die angenehme Zusammenarbeit wies ebenfalls Rita Marfurt, Präsidentin des katholischen Frauenvereins, hin

„Ein sehr schöner Abend“ war der einhellige Tenor der 53 Anwesenden. Apropos Tenor: mit ihren wunderschönen Stimmen begeisterte das „Chörli Beinwil“. Der Hit „Ewigi Liebi“ zählte zu den Höhepunkten des Abends.

Marlise Schori

 

(von links:) Frans Luttikhuis, Silvia Egli, Thomas Amman Der Vorstand des Frauenvereins Obfelden (von links): Esther Intrass, Silvia Egli, Susanne Stamm, Marlise Schori, Silvia Duschen, Antoinette Hess
   
 
Tagesausflug Stein am Rhein, 13. Mai 2009
   
   
   
   
   
   
   
   
Besichtigung Ernst Schweizer AG, Hedingen, 13. Juni 2008